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Autumn Lawson

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Leichte Spitzbuben mit Johannisbeergelee – Bestes Plätzchenrezept

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Einleitung: Die Geschichte hinter dem Rezept

Es gab früher eine kleine Bäckerei in der Seitenstraße meiner Heimatstadt, die die besten Spitzbuben weit und breit backte. Die Fenster waren immer ein bisschen beschlagen, und wenn man die Tür öffnete, schlug einem eine Wolke aus Butter, Vanille und Puderzucker entgegen. Die Besitzerin, eine ältere Dame mit immer mehlbestäubter Schürze, nannte sie „Linzer Augen” und verkaufte sie nur in der Adventszeit. Als sie vor drei Jahren ihren Laden unerwartet schloss, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich. Ich hatte jahrelang versucht, diese besondere Leichtigkeit im Mürbteig nachzubacken – diesen krümeligen, fast schmelzenden Biss, der sich so wunderbar von dem fruchtigen Johannisbeergelee abhob.

Nach sieben Versuchen – einer davon endete mit einer Teigschüssel, die ich frustriert in die Spüle knallte – habe ich es endlich geknackt. Der Trick? Ein Schuss kaltes Mineralwasser und eine Prise Geduld. Dieses Rezept für leichte Spitzbuben mit Johannisbeergelee und Vanillezucker ist genau das, wonach ich damals gesucht habe. Es ist nicht nur einfach, sondern auch so luftig, dass man beim Reinbeißen die Augen schließt. Vielleicht kennst du das ja: Dieses Gefühl, wenn ein Weihnachtsplätzchen einfach perfekt ist. Genau das habe ich hier für dich eingefangen.

Ich backe sie jetzt jedes Jahr, und sie erinnern mich immer an die beschlagenen Fenster dieser kleinen Bäckerei. Ehrlich, dieses Rezept hat meine Weihnachten gerettet.

Warum du diese leichten Spitzbuben lieben wirst

Diese Spitzbuben sind nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind das Ergebnis von echten Testreihen, bei denen ich Fett, Mehl und Zucker immer wieder neu kombiniert habe, bis die perfekte Balance gefunden war. Als begeisterte Hobbybäckerin, die schon hunderte von Plätzchenblechen durch den Ofen geschoben hat, kann ich dir sagen: Dieses Rezept funktioniert wirklich. Es ist familiengeprüft und hat bei jeder Weihnachtsfeier für leuchtende Augen gesorgt.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt und muss nur kurz kühlen. Perfekt für spontane Backabende oder wenn die Lust auf Plätzchen plötzlich zuschlägt.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Nüsse. Du hast wahrscheinlich alles schon im Schrank – bis auf vielleicht das Johannisbeergelee, das aber in jedem Supermarkt erhältlich ist.
  • Perfekt für die Adventszeit: Ob für den Weihnachtsteller, als Mitbringsel zur Arbeit oder für gemütliche Nachmittage mit der Familie – diese Spitzbuben sind einfach immer richtig.
  • Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben die süße Füllung, Erwachsene schätzen die feine Vanillenote und die angenehme Leichtigkeit. Noch nie hat jemand nur eines gegessen.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbteig, fruchtig-säuerlichem Johannisbeergelee und dem süßen Vanillezucker ist einfach himmlisch. Der Teig zergeht auf der Zunge – so leicht, dass du gar nicht merkst, wie viele du isst.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, bei der ein Teil des Mehls durch Speisestärke ersetzt wird. Das macht den Teig so zart und brüchig, wie man es von einem perfekten Spitzbuben erwartet. Es ist nicht einfach nur eine weitere Version – es ist die beste Version, die ich nach vielen Testreihen entwickelt habe. Diese Plätzchen sind der Beweis, dass Weihnachtsbäckerei nicht kompliziert sein muss, um außergewöhnlich zu schmecken.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept für leichte Spitzbuben verwendet einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten, um den typischen, buttrigen Geschmack und die zarte Textur zu erreichen. Die meisten Zutaten sind wahre Küchenklassiker, die du immer vorrätig haben solltest.

  • Für den Mürbteig:
    • 250 g Weizenmehl (Type 405): Das feine Mehl sorgt für die klassische, krümelige Textur. Ich bevorzuge Biomarken wie Alnatura oder dmBio für ein sauberes Aroma.
    • 100 g Speisestärke: Das ist der Geheimtipp! Die Stärke macht den Teig besonders zart und leicht. Ohne sie werden die Plätzchen eher hart und kompakt. (Kartoffelstärke funktioniert genauso gut.)
    • 150 g kalte Butter (in Würfeln): Die Butter muss wirklich kalt sein – direkt aus dem Kühlschrank. Das verhindert, dass der Teig zu weich wird und die Plätzchen beim Backen verlaufen. Ich nehme immer Deutsche Markenbutter, aber jede gute Butter tut es.
    • 80 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser im Teig auf als normaler Zucker und sorgt für eine feinere, gleichmäßigere Süße. Keinen normalen Haushaltszucker verwenden, sonst wird der Teig körnig.
    • 1 Päckchen Vanillezucker: Die Basis für das Vanillearoma. Ich empfehle echten Bourbon-Vanillezucker (z.B. von Ruf oder Dr. Oetker), der ein intensiveres Aroma hat als die künstliche Variante.
    • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Es sollte Zimmertemperatur haben, damit es sich besser mit der Butter verbindet. Nimm es einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
    • 1-2 EL kaltes Mineralwasser (mit Kohlensäure): Ja, du hast richtig gelesen! Das Mineralwasser macht den Teig luftiger und verhindert, dass er bröselt. Die Kohlensäure sorgt für kleine Luftbläschen im Teig – das ist der Trick für die Leichtigkeit!
    • Eine Prise Salz: Ein Muss in jedem süßen Teig. Das Salz hebt den Geschmack der anderen Zutaten hervor und verhindert, dass die Plätzchen langweilig schmecken.
  • Zum Bestreichen und Bestäuben:
    • 200 g Johannisbeergelee (am besten rot): Die säuerliche Note der Johannisbeere ist der perfekte Kontrast zum süßen Mürbteig. Ich verwende am liebsten ein Gelee mit Fruchtstückchen (z.B. von Zentis oder Bonne Maman), aber jedes gute Johannisbeergelee tut es. Achte darauf, dass es nicht zu flüssig ist, sonst läuft es aus den Plätzchen.
    • 3-4 EL Puderzucker zum Bestäuben: Für die klassische, verschneite Optik. Wer es weniger süß mag, kann auch nur die Hälfte verwenden.
    • 2 EL Vanillezucker (zum Bestäuben): Extra-Portion Vanille! Ich mische den Puderzucker oft 1:1 mit Vanillezucker für ein noch intensiveres Aroma. Einfach in eine kleine Schüssel geben und die fertigen Plätzchen darin wälzen oder durch ein Sieb darüber stäuben.

Tipp für die Zutatenauswahl: Wenn du kein Johannisbeergelee magst, kannst du auch Himbeergelee oder Aprikosenkonfitüre verwenden. Achte nur darauf, dass es ein Gelee oder eine Konfitüre ohne große Fruchtstücke ist, damit sie sich gut verstreichen lässt. Für eine besonders fruchtige Note kannst du auch Preiselbeergelee nehmen – das passt auch super!

Benötigte Küchengeräte

Leichte Spitzbuben mit Johannisbeergelee preparation steps

Für diese leichten Spitzbuben brauchst du keine ausgefallene Spezialausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was du bereitlegen solltest:

  • Eine große Rührschüssel – am besten aus Edelstahl oder Glas, damit sie schön kühl bleibt.
  • Handrührgerät mit Knethaken oder eine Küchenmaschine – der Teig wird schnell zusammengerührt. Mit der Hand geht es auch, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld und Kraft, damit die Butter nicht zu warm wird.
  • Küchenwaage – für genaue Mengenangaben. Augenmaß ist bei Mürbeteig nicht immer verlässlich.
  • Frischhaltefolie – zum Einwickeln des Teigs für die Kühlzeit.
  • Nudelholz – ein klassisches Holz-Nudelholz ist ideal. Ich habe meins von meiner Oma und es funktioniert perfekt.
  • Spitzbuben-Ausstecher – das sind runde Ausstechformen mit einem kleineren Loch in der Mitte (z.B. Herz, Stern oder Kreis). Du findest sie in jedem gut sortierten Haushaltswarenladen. Falls du keine hast, nimm einfach zwei runde Ausstechformen in verschiedenen Größen.
  • Backpapier – für die Backbleche. Spare hier nicht, gutes Backpapier verhindert das Ankleben zuverlässig.
  • Backblech(e) – am besten 2-3 Stück, damit du im Wechsel backen kannst, während der nächste Teig kühlt.
  • Kuchenrost – zum vollständigen Auskühlen der Plätzchen, sonst wird die Füllung matschig.
  • Kleines Sieb – zum Bestäuben mit Puder- und Vanillezucker.
  • Teelöffel oder kleiner Spatel – zum Auftragen des Gelees.

Meine Erfahrung: Ich habe jahrelang mit einem billigen Nudelholz gekämpft, bis ich mir ein schwereres, aus einem Stück gefertigtes Modell zugelegt habe. Der Unterschied ist enorm! Der Teig wird gleichmäßiger ausgerollt und klebt nicht so schnell. Eine Investition von etwa 15 Euro, die sich wirklich lohnt.

Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil: die genaue Anleitung für deine leichten Spitzbuben. Folge diesen Schritten, und du wirst mit einem perfekten Ergebnis belohnt. Versprochen!

  1. Teig zubereiten (10 Minuten): Gib das Mehl, die Speisestärke, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermische alles kurz mit einem Löffel. Gib die kalten Butterwürfel und das Ei dazu. Jetzt kommt der wichtige Teil: Verknete alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder deinen Händen zu einem glatten Teig. Dauer: etwa 2-3 Minuten. Wenn der Teig zu bröselig ist, gib nach und nach das kalte Mineralwasser dazu – einen Esslöffel nach dem anderen –, bis er sich zu einer Kugel formen lässt. Wichtig: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh!
  2. Teig kühlen (30 Minuten): Forme den Teig zu einer flachen Scheibe (das geht schneller als eine Kugel), wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist nicht verhandelbar! Der Teig entspannt sich, das Gluten setzt sich, und die Butter wird wieder fest. Das verhindert, dass die Plätzchen beim Backen auseinanderlaufen. Ich stelle den Teig oft sogar über Nacht kalt – dann schmecken sie noch besser.
  3. Ofen vorheizen und vorbereiten (5 Minuten): Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Während der Ofen heiß wird, kannst du den Teig schon ausrollen.
  4. Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rolle den Teig gleichmäßig etwa 3-4 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst brechen die Plätzchen später. Steche nun mit dem großen Ausstecher (ca. 5 cm Durchmesser) runde Plätzchen aus. Lege die Hälfte der Plätzchen auf das Backblech. Bei der anderen Hälfte stichst du mit dem kleinen Ausstecher (ca. 1-2 cm) ein Loch in die Mitte – das sind die „Deckel”. Sammle die Teigreste ein, knete sie kurz zusammen, rolle sie erneut aus und wiederhole den Vorgang. Tipp: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, lege ihn kurz zurück in den Kühlschrank.
  5. Backen (10-12 Minuten): Backe die Plätzchen im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene. Die Backzeit beträgt etwa 10-12 Minuten, bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Die Unterseite sollte hell bleiben. Achtung: Sie sehen direkt nach dem Backen noch weich aus, werden aber beim Abkühlen fest. Mein Fehler: Früher habe ich sie immer zu lange gebacken, weil ich dachte, sie müssten knusprig sein. Das Ergebnis war trocken und hart. Lieber eine Minute zu früh rausnehmen!
  6. Auskühlen lassen (20 Minuten): Lass die Plätzchen für etwa 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf einen Kuchenrost. Lasse sie dort vollständig auskühlen. Das ist wichtig, denn sonst schmilzt das Gelee beim Bestreichen und läuft aus.
  7. Füllen und Bestäuben (10 Minuten): Erwärme das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle (kurz, nur 10-15 Sekunden), bis es flüssig ist. Bestreiche die Plätzchen ohne Loch (die Böden) dünn mit dem Gelee. Lege dann die Deckel (mit dem Loch) darauf und drücke sie leicht an. Wichtig: Nicht zu viel Gelee verwenden, sonst quillt es an den Seiten heraus. Lasse die gefüllten Plätzchen für etwa 10 Minuten trocknen. Gib dann den Puderzucker und den Vanillezucker in ein Sieb und bestäube die Spitzbuben großzügig. Drehe sie dabei etwas, damit auch die Ränder bedeckt sind.

Backtipps & Techniken für perfekte Spitzbuben

Im Laufe der Jahre habe ich einige wertvolle Lektionen gelernt, die ich gerne mit dir teile. Diese Tipps sind der Unterschied zwischen guten und wirklich unvergesslichen leichten Spitzbuben.

Die richtige Teigtemperatur: Das A und O bei Mürbeteig ist die Kälte. Wenn der Teig beim Ausrollen zu weich wird, lege ihn für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Keine Sorge, das ist völlig normal. Ich habe schon oft den halben Teig ausgerollt, die erste Portion ausgestochen, und dann den Rest wieder kalt gestellt, bevor ich weitergemacht habe. Das verhindert, dass die Plätzchen verlaufen und ihre Form verlieren.

Gleichmäßige Dicke: Verwende, wenn du hast, zwei gleich dicke Holzleisten oder Kochbücher, die du links und rechts neben den Teig legst. Dann rollst du das Nudelholz darüber, und der Teig wird automatisch überall gleich dick. Das klingt pingelig, aber es sorgt dafür, dass alle Plätzchen gleichmäßig backen. Keine verbrannten Ränder mehr!

Das Gelee richtig erwärmen: Erwärme das Gelee nur so lange, bis es flüssig ist, aber nicht kochen. Sonst wird es zu dünn und läuft aus den Plätzchen. Ich gebe es oft in eine kleine Schüssel und stelle diese für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Dann verrühre ich es kurz – fertig.

Mein größter Fehler: Ich habe einmal vergessen, den Teig zu kühlen, weil ich es eilig hatte. Das Ergebnis war eine Katastrophe: Die Plätzchen sind im Ofen zu flachen, unförmigen Klecksen verlaufen. Seitdem nehme ich mir die Zeit für die Kühlung. Es lohnt sich wirklich.

Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du schon das Gelee erwärmen, den Puderzucker abwiegen und die Ausstechformen bereitlegen. So geht es hinterher viel schneller. Ich backe oft zwei Bleche gleichzeitig (eines oben, eines unten) und tausche sie nach der Hälfte der Zeit. Das spart richtig Zeit.

Variationen & Anpassungen

Eines der schönsten Dinge an diesem Rezept für leichte Spitzbuben ist seine Vielseitigkeit. Hier sind einige meiner liebsten Abwandlungen, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert habe:

  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan oder Rama vegan) und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit 3 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen). Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit dem Mineralwasser-Trick funktioniert es erstaunlich gut. Das Gelee ist ja ohnehin vegan.
  • Glutenfreie Spitzbuben: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauckhof) aus. Wichtig: Die Mischung sollte bereits Xanthan oder Guarkernmehl enthalten, sonst bröselt der Teig zu sehr. Die Speisestärke bleibt gleich. Der Teig wird etwas empfindlicher, also rolle ihn zwischen zwei Lagen Backpapier aus.
  • Andere Füllungen: Johannisbeergelee ist der Klassiker, aber probiere auch mal Himbeergelee, Erdbeerkonfitüre (ohne Stücke) oder Aprikosenmarmelade. Für eine winterliche Note passt Preiselbeergelee oder sogar eine dunkle Schokoladen-Ganache (dann aber ohne Puderzucker).
  • Gewürz-Variation: Gib eine Prise Zimt, gemahlenen Kardamom oder etwas abgeriebene Orangenschale in den Teig. Das verleiht den Plätzchen eine ganz besondere, weihnachtliche Note. Ich habe einmal eine Variante mit Lebkuchengewürz gemacht – die war der Renner auf der Weihnachtsfeier!
  • Nüsse im Teig: Ersetze 50 g des Mehls durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Das gibt den Spitzbuben einen nussigen, leicht herben Geschmack, der perfekt mit der süßen Füllung harmoniert. Achte darauf, dass die Nüsse sehr fein gemahlen sind, sonst wird der Teig zu bröselig.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Damit deine leichten Spitzbuben auch nach Tagen noch perfekt schmecken, habe ich hier ein paar wichtige Hinweise für dich.

Servieren: Die Spitzbuben schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Nimm sie etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie sind der ideale Begleiter zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Glühwein. Auf einem weihnachtlichen Plätzchenteller machen sie neben Vanillekipferl und Zimtsternen eine besonders gute Figur. Ich serviere sie oft auf einer schönen Etagere – das sieht einfach festlich aus.

Aufbewahrung: Bewahre die Spitzbuben in einer gut verschließbaren Keksdose auf. Wichtig: Lege sie nicht zusammen mit anderen, sehr feuchten Plätzchen (wie z.B. weichen Kokosmakronen), da sie sonst weich werden. Getrennt gelagert, halten sie sich etwa 2-3 Wochen. Allerdings: Ehrlich gesagt, bei uns sind sie meistens schon nach einer Woche weg.

Einfrieren: Du kannst die ungefüllten und unbestäubten Plätzchen problemlos einfrieren. Lege sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf den Tisch stellen und dann mit Gelee füllen und bestäuben. Das ist perfekt, wenn du Gästebesuch erwartest und spontan frische Plätzchen brauchst.

Reheating: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sein sollten (was bei guter Lagerung eigentlich nicht passiert), kannst du sie für 3-4 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken. Lass sie dann aber vollständig auskühlen, bevor du sie wieder in die Dose legst. Der Puderzucker kann dabei etwas schmelzen – das gibt einen schönen, glasigen Effekt.

Geschmacksentwicklung: Wie die meisten Mürbeteigplätzchen schmecken auch diese Spitzbuben am zweiten oder dritten Tag am besten. Die Aromen haben dann Zeit, sich zu verbinden. Ich backe sie daher immer ein bis zwei Tage vor dem geplanten Verzehr.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich möchte hier nicht mit einem gesunden Rezept prahlen – das sind schließlich Weihnachtsplätzchen! Aber ich finde es trotzdem schön zu wissen, was drin steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei etwa 30 Plätzchen):

  • Kalorien: ca. 90-100 kcal
  • Fett: ca. 5 g (davon gesättigte Fettsäuren: 3 g)
  • Kohlenhydrate: ca. 11 g (davon Zucker: 6 g)
  • Eiweiß: ca. 1 g
  • Ballaststoffe: ca. 0,3 g

Warum ich diese Zutaten mag: Die Johannisbeere ist eine echte Vitamin-C-Bombe und enthält viele Antioxidantien. Die Butter liefert wertvolles Vitamin A, und das Ei gibt hochwertiges Eiweiß. Klar, Zucker ist Zucker, aber in Maßen genossen, finde ich, darf man sich diese kleine Sünde ruhig gönnen. Für mich sind diese Plätzchen ein Stück Kindheitserinnerung und Wohlfühl-Genuss – und das ist auch etwas wert.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die obigen Anpassungen. Das Johannisbeergelee ist in der Regel glutenfrei und vegan, aber ein Blick auf die Verpackung schadet nie.

Fazit – Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest

Diese leichten Spitzbuben mit Johannisbeergelee und Vanillezucker sind für mich der Inbegriff von perfekten Weihnachtsplätzchen. Sie sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept – sie sind das Ergebnis von vielen gescheiterten Versuchen, einem gebrochenen Herzen über eine geschlossene Bäckerei und der puren Freude, endlich das gefunden zu haben, wonach ich so lange gesucht habe. Der Teig ist so zart und buttrig, die Füllung fruchtig-säuerlich und der Vanillezucker gibt dem Ganzen den letzten Schliff.

Ich liebe es, wie einfach sie zuzubereiten sind, und dass sie trotzdem so besonders aussehen. Du kannst sie nach Herzenslust anpassen – ob mit anderen Füllungen, Nüssen oder Gewürzen. Probiere es aus! Ich bin mir sicher, dass auch du deine Lieblingsvariante finden wirst.

Hast du das Rezept ausprobiert? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar unten und erzähle mir, wie sie dir gelungen sind! Welche Füllung hast du gewählt? Ich bin schon sehr gespannt auf deine Kreationen. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – Weihnachten ist doch die Zeit des Teilens, oder? Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen und eine wundervolle, besinnliche Adventszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Wickle den Teig gut in Frischhaltefolie und lagere ihn über Nacht im Kühlschrank. Nimm ihn etwa 10 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird. Er schmeckt dann sogar noch besser, weil die Aromen mehr Zeit hatten, sich zu verbinden.

2. Warum wird mein Teig beim Ausrollen so bröselig?
Das passiert oft, wenn der Teig zu kalt ist oder nicht genug Feuchtigkeit hat. Gib einfach einen weiteren Esslöffel kaltes Mineralwasser dazu und knete ihn kurz durch. Wenn der Teig zu warm wird, lege ihn für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Ein weiterer Grund kann sein, dass die Butter zu weich war – achte darauf, dass sie wirklich kalt ist.

3. Kann ich auch andere Geleesorten verwenden?
Ja, auf jeden Fall! Himbeergelee, Erdbeerkonfitüre (ohne Stücke), Aprikosenmarmelade oder sogar Preiselbeergelee passen wunderbar. Achte nur darauf, dass das Gelee nicht zu flüssig ist, sonst läuft es aus den Plätzchen. Wenn es zu dünn ist, koche es kurz mit etwas Speisestärke ein.

4. Wie verhindere ich, dass die Plätzchen beim Backen ihre Form verlieren?
Der wichtigste Faktor ist die Kühlung des Teigs. Stelle den ausgerollten Teig nach dem Ausstechen für 10 Minuten auf das Backblech in den Kühlschrank, bevor du ihn in den Ofen schiebst. Auch die richtige Ofentemperatur ist entscheidend: Backe sie bei 180 °C Ober-/Unterhitze, nicht zu heiß.

5. Meine Spitzbuben sind nach dem Backen zu hart. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert oft, wenn sie zu lange gebacken wurden. Nimm sie heraus, sobald die Ränder ganz leicht goldbraun sind – sie sehen dann noch weich aus, werden aber beim Abkühlen fest. Auch zu wenig Fett im Teig kann die Ursache sein. Halte dich genau an die Mengenangaben. Und denk dran: Die Speisestärke macht sie zart, also nicht weglassen!

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Leichte Spitzbuben mit Johannisbeergelee recipe

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Leichte Spitzbuben mit Johannisbeergelee – Bestes Plätzchenrezept

Diese leichten Spitzbuben mit Johannisbeergelee und Vanillezucker sind buttrig, zart und fruchtig-säuerlich – der Inbegriff perfekter Weihnachtsplätzchen. Ein einfaches Rezept mit einem Geheimtipp für luftigen Mürbteig.

  • Author: Linda
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Weihnachtsplätzchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g Speisestärke
  • 150 g kalte Butter (in Würfeln)
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1–2 EL kaltes Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • Eine Prise Salz
  • 200 g Johannisbeergelee (am besten rot)
  • 3–4 EL Puderzucker zum Bestäuben
  • 2 EL Vanillezucker (zum Bestäuben)

Instructions

  1. Teig zubereiten: Mehl, Speisestärke, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Kalte Butterwürfel und Ei dazugeben. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten (ca. 2-3 Minuten). Bei Bedarf nach und nach kaltes Mineralwasser dazugeben, bis der Teig sich zu einer Kugel formen lässt. Nicht zu lange kneten.
  2. Teig kühlen: Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten (besser über Nacht) in den Kühlschrank legen.
  3. Ofen vorheizen und vorbereiten: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  4. Teig ausrollen und ausstechen: Arbeitsfläche und Nudelholz leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig gleichmäßig ca. 3-4 mm dick ausrollen. Mit einem großen Ausstecher (ca. 5 cm Durchmesser) runde Plätzchen ausstechen. Die Hälfte der Plätzchen auf das Backblech legen. Bei der anderen Hälfte mit einem kleinen Ausstecher (ca. 1-2 cm) ein Loch in die Mitte stechen (die „Deckel“). Teigreste zusammenkneten, erneut ausrollen und wiederholen.
  5. Backen: Die Plätzchen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Die Unterseite sollte hell bleiben. Direkt nach dem Backen sind sie noch weich, werden aber beim Abkühlen fest.
  6. Auskühlen lassen: Die Plätzchen ca. 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf einen Kuchenrost heben und vollständig auskühlen lassen.
  7. Füllen und Bestäuben: Johannisbeergelee in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle kurz erwärmen, bis es flüssig ist. Die Plätzchen ohne Loch (Böden) dünn mit Gelee bestreichen. Die Deckel (mit Loch) darauflegen und leicht andrücken. Ca. 10 Minuten trocknen lassen. Puderzucker und Vanillezucker in ein Sieb geben und die Spitzbuben großzügig bestäuben, dabei auch die Ränder bedecken.

Notes

Der Teig muss unbedingt gut gekühlt werden, damit die Plätzchen ihre Form behalten. Das Mineralwasser mit Kohlensäure macht den Teig besonders luftig. Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag am besten. Ungefüllt und unbestäubt lassen sie sich bis zu 3 Monate einfrieren.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 95
  • Sugar: 6
  • Sodium: 1
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 3
  • Protein: 1

Keywords: Spitzbuben, Johannisbeergelee, Weihnachtsplätzchen, Mürbteig, Vanillezucker, einfach, leicht, Plätzchenrezept, Advent

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