Lena war nicht am Beeindrucken. Ich war an einem Dienstagabend kurz vorbei gekommen, um mir eine Springform auszuleihen – meine war beim Umzug irgendwo in den Tiefen eines Kartons verschwunden. Und dann traf mich der Duft. Es roch nicht nach kompliziertem Party-Essen, sondern nach etwas Rundem, Wärmendem, fast Meditativem. Sie stand in der Küche, rührte in einem Topf und hatte diesen entspannten Gesichtsausdruck, den man sonst nur beim Sonnenuntergang gucken hat. “Ach, das ist nur eine schnelle Suppe”, winkte sie ab, während ich wie angewurzelt in der Tür stand. Dieser Moment – die pure Lässigkeit, mit der sie etwas so Köstliches zauberte – hat sich eingebrannt. Seitdem ist diese kremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer mein absoluter Geheimtipp für jede Party. Sie schmeckt, als hätte man stundenlang gearbeitet, aber in Wahrheit ist sie in 30 Minuten fertig. Vielleicht kennst du das ja, wenn man einen Gastgeber-Trick findet, der die eigene Küche wie Zauberei aussehen lässt, ohne dass man selbst hektisch wird. Genau das ist dieses Rezept.
Warum du diese Kürbissuppe lieben wirst
Ich habe diese Suppe inzwischen Dutzende Male gekocht – für die Familie, für Freunde, für große Runden. Und jedes Mal passiert dasselbe: Die Schalen sind im Handumdrehen leer und jemand fragt nach dem Rezept. Hier ist, warum sie so besonders ist:
- Blitzschnell & einfach: In nur 30 Minuten steht eine samtige Suppe auf dem Tisch. Perfekt, wenn die Gäste schon klingeln oder der Hunger groß ist.
- Zauberhafte Zutaten: Du brauchst keinen exotischen Supermarkt-Besuch. Kürbis, Kokosmilch und Ingwer – das hast du vielleicht sogar schon zu Hause.
- Der Star auf jeder Party: Ob als Vorspeise, Hauptgang oder in kleinen Tassen als Begrüßungs-Snack – diese Suppe stiehlt einfach die Show.
- Garantiert ein Volltreffer: Ich hab sie noch nie erlebt, dass sie nicht gemocht wurde. Selbst eingefleischte Kürbis-Muffel waren begeistert.
- Ein Genuss, der glücklich macht: Die Kombination aus cremiger Kokosmilch und scharfem Ingwer ist einfach himmlisch. Sie wärmt von innen und macht richtig satt.
Was diese Kürbissuppe von anderen unterscheidet? Der Trick liegt im Ingwer. Statt ihn nur zu hacken, röstet man ihn kurz mit an – das entfaltet ein völlig neues Aroma. Und die Kokosmilch wird nicht erst am Ende untergerührt, sondern mitgekocht, damit sie ihre ganze Cremigkeit entfaltet. Das ist nicht einfach nur eine weitere Suppe – das ist deine neue Geheimwaffe fürs nächste Fest.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese kremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer verwendest du einfache, aber wirkungsvolle Zutaten. Sie sind darauf ausgelegt, viel Geschmack mit wenig Aufwand zu liefern. Perfekt, wenn du für eine größere Runde kochst und nicht stundenlang schnippeln willst.
Die Basis der Suppe
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg) – Der Hokkaido ist mein absoluter Favorit. Du musst ihn nicht schälen, die Schale wird beim Kochen schön weich und gibt eine tolle Farbe. Achte darauf, dass er fest ist und keine Druckstellen hat.
- 1 große Zwiebel (ca. 150 g) – Sie gibt die süßliche Basis. Ich nehme am liebsten eine Gemüsezwiebel, weil sie milder ist.
- 2 Knoblauchzehen – Frisch gepresst oder fein gehackt. Für eine mildere Note kannst du sie vorher kurz in der Schale mitrösten.
- Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 30 g) – Das Herzstück des Rezepts! Ich empfehle Bio-Ingwer, weil die Schale dünner ist und man ihn gut mitverwenden kann. Für eine extra Schärfe nimm ruhig etwas mehr.
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose) – Nimm die Vollfett-Version, am besten von einer Marke wie “Thai Kitchen” oder “Aroy-D”. Der hohe Fettgehalt macht die Suppe so schön cremig. Light-Versionen sind okay, aber die Konsistenz leidet.
- 500 ml Gemüsebrühe – Am besten selbst gemacht oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Die Brühe darf ruhig kräftig sein, weil der Kürbis viel Geschmack aufnimmt.
- 2 EL Olivenöl oder Kokosöl – Zum Anbraten. Kokosöl passt thematisch perfekt, aber Olivenöl ist auch prima.
Die Gewürze

- 1 TL Kurkuma (gemahlen) – Für die leuchtend goldene Farbe und eine erdige Note. Frischer Kurkuma ist noch besser, aber gemahlen tut es auch.
- 1/2 TL Chiliflocken (optional) – Nur, wenn du es etwas schärfer magst. Ich gebe sie manchmal dazu, wenn ich weiß, dass die Gäste Schärfe mögen.
- Salz und Pfeffer – Zum Abschmecken. Am Ende lieber vorsichtig salzen, die Brühe bringt schon Würze mit.
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben) – Das kleine Extra, das den Kürbisgeschmack noch mehr zur Geltung bringt. Ein Geheimtipp von mir!
Für die Toppings
- Geröstete Kürbiskerne – Einfach in der Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Sie geben einen tollen Crunch.
- Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne – Zum Verzieren. Ein paar Tropfen auf der Suppe sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch noch.
- Frischer Koriander oder Petersilie – Koriander passt natürlich perfekt, aber wenn du ihn nicht magst, nimm glatte Petersilie. Auch fein geschnittener Schnittlauch ist eine Option!
- Etwas Chili-Öl (optional) – Für einen extra Kick und eine schöne Optik. Einfach etwas Chili in Öl einlegen und träufeln.
Substitutions-Hinweise
Für eine vegane Variante bist du mit der Kokosmilch schon bestens bedient. Wer keine Kokosmilch mag, kann auch Sahne oder Cashew-Creme verwenden – dann wird es aber nicht mehr so exotisch. Statt Hokkaido geht auch Butternut-Kürbis, den musst du dann aber schälen. Und für eine glutenfreie Option ist das Rezept sowieso geeignet, denn es kommt ganz ohne Mehl aus.
Die richtige Ausrüstung
Für diese Kürbissuppe brauchst du kein Profi-Equipment. Ein paar gute Helfer machen die Arbeit aber leichter:
- Ein großer Suppentopf (mindestens 3 Liter) – Ich schwöre auf meinen gusseisernen Topf. Er hält die Hitze gleichmäßig und die Suppe brennt nicht so schnell an. Ein normaler Edelstahltopf tut es aber auch.
- Ein scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett – Der Hokkaido ist zwar weicher als andere Kürbisse, aber ein gutes Messer ist trotzdem Gold wert. Ich hab mir mal fast in den Finger geschnitten, weil mein altes Messer stumpf war – seitdem nehme ich nur noch ein scharfes.
- Ein Pürierstab oder Standmixer – Der Pürierstab ist praktischer, weil du die Suppe direkt im Topf pürieren kannst. Wenn du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe erst etwas abkühlen und püriere sie in Portionen – sonst gibt es eine Explosion! Glaub mir, ich hab die Küche schon einmal putzen müssen.
- Ein Esslöffel und ein Teelöffel – Zum Abschmecken und für die Gewürze. Klingt banal, aber es ist wichtig, genau zu dosieren.
- Schüsseln zum Servieren – Für die Party eignen sich kleine Tassen oder Schälchen. Sie sehen hübsch aus und die Gäste können sie gut in der Hand halten.
Ein Tipp: Wenn du oft Kürbissuppe machst, lohnt sich ein guter Pürierstab. Die günstigen Modelle ab 20 Euro tun es auch, aber die teureren sind leiser und pürieren feiner. Ich hab meinen vor Jahren mal im Sonderangebot gekauft und er läuft immer noch wie am ersten Tag.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt, damit garantiert nichts schiefgeht.
- Den Kürbis vorbereiten (5 Minuten)
Wasche den Hokkaido gründlich, denn die Schale bleibt dran. Halbiere ihn, kratze mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern heraus. Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel von etwa 2-3 cm Größe. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie. Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen, trocknen und im Ofen rösten – ein leckerer Snack! - Das Gemüse anschwitzen (5 Minuten)
Erhitze das Öl in deinem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelte Zwiebel hinzu und brate sie glasig an – das dauert etwa 2-3 Minuten. Dann kommen der fein gehackte Knoblauch und der geriebene Ingwer dazu. Rühre alles gut um und lass es eine weitere Minute mitbraten. Der Duft, der jetzt aufsteigt, ist einfach unbeschreiblich! Achte darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt, sonst wird er bitter. - Den Kürbis andünsten (3 Minuten)
Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre sie gut unter die Zwiebel-Ingwer-Mischung. Lass alles für etwa 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschmoren. Der Kürbis bekommt so ein leichtes Röstaroma, das der Suppe später mehr Tiefe gibt. Du wirst sehen, wie die Würfel anfangen, leicht zu glänzen. - Mit Flüssigkeit ablöschen (2 Minuten)
Gieße die Gemüsebrühe und die Kokosmilch in den Topf. Rühre alles gut um, damit sich nichts am Boden festsetzt. Jetzt kommen auch das Kurkuma, die Chiliflocken (falls du sie verwendest) und eine Prise Salz dazu. Die Flüssigkeit sollte den Kürbis gerade so bedecken. Falls nicht, gib noch etwas Brühe oder Wasser nach. - Die Suppe kochen lassen (15 Minuten)
Bring die Suppe zum Kochen, reduziere dann die Hitze auf mittlere Stufe und lass sie zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln. Der Kürbis sollte so weich sein, dass du ihn mit einer Gabel leicht zerdrücken kannst. Rühre zwischendurch einmal um, damit nichts anbrennt. In dieser Zeit kannst du schon mal die Toppings vorbereiten – die Kürbiskerne rösten und den Koriander hacken. - Die Suppe pürieren (3 Minuten)
Nimm den Topf vom Herd. Mit dem Pürierstab pürierst du die Suppe nun vorsichtig, bis sie ganz glatt und cremig ist. Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe 5 Minuten abkühlen und püriere sie in 2-3 Portionen. Achtung: Heiße Flüssigkeit dehnt sich im Mixer aus – nicht zu voll machen! Nach dem Pürieren schmeckst du die Suppe mit Salz, Pfeffer und der frisch geriebenen Muskatnuss ab. Vielleicht brauchst du noch etwas mehr Ingwer oder einen Spritzer Zitronensaft, um die Aromen auszugleichen. - Anrichten und servieren (2 Minuten)
Gieße die fertige Kürbissuppe in Schüsseln oder Tassen. Gib einen Klecks Kokosmilch oder Sahne in die Mitte und ziehe mit einem Zahnstocher oder Messer vorsichtig Kreise hinein – das gibt ein schönes Muster. Streue die gerösteten Kürbiskerne und den frischen Koriander darüber. Fertig!
Kochtipps und Techniken für die perfekte Suppe
Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die diese Kürbissuppe noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps:
- Der Ingwer-Trick: Reibe den Ingwer fein, anstatt ihn nur zu hacken. So verteilt sich das Aroma viel gleichmäßiger. Ich hab am Anfang immer grobe Stücke genommen und dann beim Essen auf Ingwerstücke gebissen – nicht angenehm! Seit ich ihn reibe, ist das Problem weg.
- Die richtige Kokosmilch: Schüttle die Dose vor dem Öffnen gut durch. Die Kokosmilch trennt sich oft in eine feste und eine flüssige Phase. Wenn du sie vorher schüttelst, vermischt sie sich besser. Und kaufe lieber eine gute Marke – die billigen schmecken oft wässrig.
- Nicht zu viel Brühe: Die Suppe soll cremig sein, nicht dünn. Wenn du zu viel Brühe nimmst, wird sie zu flüssig. Lieber weniger nehmen und später bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe nachgießen, wenn sie dir zu dick ist.
- Das Anbrennen vermeiden: Besonders beim Pürieren kann die Suppe leicht anbrennen, wenn du sie zu lange auf dem Herd lässt. Nimm sie rechtzeitig vom Herd. Wenn du den Topf nach dem Pürieren wieder auf den Herd stellst, rühre ständig um.
- Der Temperatur-Check: Serviere die Suppe richtig heiß. Sie schmeckt am besten, wenn sie dampft. Wenn du sie für eine Party vorbereitest, kannst du sie in einem Thermobehälter warm halten oder kurz vor dem Servieren noch einmal aufkochen.
Ich hab auch schon einiges falsch gemacht. Einmal hab ich den Ingwer vergessen – die Suppe war okay, aber irgendwie langweilig. Ein anderes Mal hab ich zu viel Chili erwischt und die Gäste haben geschwitzt. Seitdem taste ich mich beim Würzen lieber vor. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich!
Variationen und Anpassungen für jede Gelegenheit
Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:
- Die scharfe Variante: Verdopple die Chiliflocken oder gib eine frische, entkernte Chili mit. Für eine extra Rauchnote nimm geräuchertes Paprikapulver. Das kommt bei Gästen, die es feurig mögen, immer gut an.
- Die proteinreiche Version: Füge 200 g gewürfelten Tofu oder Hähnchenbrust hinzu. Brate sie separat an und gib sie kurz vor dem Servieren in die Suppe. Oder rühre einen Löffel Erdnussbutter unter – das macht sie schön sämig und gibt Extra-Eiweiß.
- Die saisonale Variante: Im Herbst mit Kürbis, im Winter mit Pastinaken oder Süßkartoffeln. Im Sommer kannst du die Suppe kalt servieren – einfach nach dem Pürieren in den Kühlschrank stellen und mit einem Schuss Minzöl servieren. Erfrischend anders!
- Die Low-Carb-Version: Ersetze den Kürbis durch Blumenkohl. Der wird genauso weich und schmeckt mit Kokos und Ingwer ebenfalls fantastisch. Die Konsistenz ist etwas leichter, aber genauso cremig.
- Die asiatische Note: Gib einen Esslöffel rote Currypaste mit an. Das gibt eine feurige, aromatische Tiefe. Oder ein Schuss Fischsauce (vegan: Sojasauce) für eine herzhafte Note. Ich hab das mal auf einer Party ausprobiert und es war ein voller Erfolg.
Ich persönlich liebe die Variante mit gerösteten Kürbiskernen und einem Schuss Chili-Öl. Das gibt einen schönen Crunch und eine angenehme Schärfe. Probier einfach aus, was dir schmeckt!
Servieren und Aufbewahren – damit die Suppe perfekt bleibt
Diese Kürbissuppe ist ein echtes Multitalent, wenn es ums Servieren geht. Für eine Party fülle ich sie gern in kleine Tassen oder Gläser – das sieht hübsch aus und die Gäste können sie im Stehen genießen. Dazu reiche ich knuspriges Baguette oder geröstetes Fladenbrot. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist eine tolle Ergänzung, weil er die Süße der Suppe ausgleicht.
Als Getränk empfehle ich einen trockenen Weißwein wie Sauvignon Blanc oder einen spritzigen Apfelsekt. Für die Kleinen geht natürlich Apfelschorle. Die Kombination aus der cremigen Suppe und einem erfrischenden Getränk ist einfach himmlisch.
Aufbewahren: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 5 Tage. Sie wird mit der Zeit sogar noch aromatischer, weil die Gewürze durchziehen. Zum Einfrieren ist sie auch perfekt – einfach portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen abfüllen. So hast du immer eine schnelle Mahlzeit parat. Eingefroren hält sie sich etwa 3 Monate.
Wieder aufwärmen: Am besten erwärmst du die Suppe langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze. Rühre gelegentlich um. In der Mikrowelle geht es auch, aber die Konsistenz leidet manchmal. Wenn sie nach dem Auftauen zu dick ist, rühre einfach etwas Brühe oder Wasser unter. Ein Tipp: Nach dem Aufwärmen noch einmal mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken – das bringt die Aromen wieder in Schwung.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Diese Kürbissuppe ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Fett: 18 g (davon gesättigt: 14 g)
- Kohlenhydrate: 25 g
- Ballaststoffe: 5 g
- Eiweiß: 5 g
- Vitamin A: 300 % des Tagesbedarfs
- Vitamin C: 25 % des Tagesbedarfs
Der Kürbis steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – super für die Augen und das Immunsystem. Ingwer ist bekannt für seine entzündungshemmende Wirkung und hilft bei Verdauungsbeschwerden. Kokosmilch liefert gesunde Fette, die lange satt machen und die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine fördern. Kurkuma ist ein echtes Superfood mit antioxidativen Eigenschaften. Wenn du also das nächste Mal eine wärmende Suppe genießt, tust du deinem Körper gleichzeitig etwas Gutes. Für mich ist das der perfekte Comfort Food – er nährt die Seele und den Körper.
Allergiker-Hinweis: Kokosmilch ist nicht mit Milcheiweiß verwandt, aber manche Menschen reagieren trotzdem empfindlich. Das Rezept ist glutenfrei, vegan und laktosefrei. Wenn du auf Nüsse verzichten musst, lass die Kürbiskerne weg oder ersetze sie durch Sonnenblumenkerne.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Suppe auch ohne Pürierstab zubereiten?
Ja, klar! Du kannst den Kürbis vor dem Kochen in sehr kleine Würfel schneiden, dann wird er beim Kochen fast von selbst weich. Oder du stampfst die Suppe mit einem Kartoffelstampfer – das ergibt eine etwas stückigere Konsistenz, die aber auch lecker ist. Für eine besonders feine Textur kannst du die Suppe durch ein Sieb passieren, aber das ist aufwändiger.
Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig?
Der Trick ist die Kokosmilch und das richtige Pürieren. Nimm die Vollfett-Kokosmilch und püriere die Suppe mindestens 2-3 Minuten lang, bis sie ganz glatt ist. Wenn du noch mehr Cremigkeit möchtest, rühre einen Esslöffel Mandelmus oder Cashew-Creme unter. Das macht sie fast schon samtig!
Kann ich die Suppe auch im Voraus kochen?
Unbedingt! Sie schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Koche sie einfach am Vortag, lass sie abkühlen und stelle sie in den Kühlschrank. Vor dem Servieren erwärmst du sie langsam und schmeckst sie noch einmal ab. So hast du am Tag der Party mehr Zeit für andere Dinge.
Welcher Kürbis eignet sich am besten?
Hokkaido ist meine erste Wahl, weil du ihn nicht schälen musst. Butternut-Kürbis geht auch, aber du musst die Schale entfernen. Muskatkürbis ist ebenfalls eine gute Option, er ist etwas süßer. Vermeide Zierkürbisse – die sind nicht zum Essen gedacht. Achte beim Kauf darauf, dass der Kürbis schwer für seine Größe ist und keine weichen Stellen hat.
Kann ich die Suppe auch einfrieren?
Ja, sie lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle sie portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen. Achte darauf, dass sie vollständig abgekühlt ist, bevor sie in den Gefrierschrank kommt. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen stellst du sie einfach über Nacht in den Kühlschrank oder taust sie in der Mikrowelle auf. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz etwas wässriger sein – einfach kurz aufkochen und etwas Kokosmilch nachgeben.
Fazit – Warum du diese Suppe unbedingt probieren solltest
Diese kremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer ist mehr als nur ein Rezept – sie ist mein Rettungsanker für jede Party. Sie ist schnell, unkompliziert und schmeckt trotzdem wie ein Gedicht. Die Kombination aus süßem Kürbis, scharfem Ingwer und samtiger Kokosmilch ist einfach unwiderstehlich. Und das Beste: Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen. Ob scharf, mild, mit extra Protein oder als leichte Vorspeise – sie funktioniert immer.
Ich liebe es, wie diese Suppe die Menschen zusammenbringt. Wenn ich sie auf einer Party serviere, stehen die Leute oft um den Topf herum und unterhalten sich. Das ist für mich der wahre Zauber des Kochens. Also, trau dich und probier es aus! Ich bin mir sicher, dass du genauso begeistert sein wirst wie ich.
Hast du die Suppe schon ausprobiert? Oder hast du eine eigene Variante? Ich bin total gespannt! Schreib mir einen Kommentar oder teile dein Foto auf Pinterest. Markiere mich gerne, damit ich deine Kreation sehen kann. Und wenn du noch mehr tolle Rezepte für deine nächste Party suchst, schau dich auf meinem Blog um – es gibt noch so viel zu entdecken. Bis zum nächsten Mal und guten Appetit!
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Kremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer
Eine samtige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer, die in nur 30 Minuten zubereitet ist und auf jeder Party begeistert.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Asiatisch inspiriert
Ingredients
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
- 1 große Zwiebel (ca. 150 g)
- 2 Knoblauchzehen
- 1 daumengroßes Stück Ingwer (ca. 30 g)
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
- 500 ml Gemüsebrühe
- 2 EL Olivenöl oder Kokosöl
- 1 TL Kurkuma (gemahlen)
- 1/2 TL Chiliflocken (optional)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- Geröstete Kürbiskerne (zum Servieren)
- Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne (zum Verzieren)
- Frischer Koriander oder Petersilie (zum Garnieren)
- Etwas Chili-Öl (optional)
Instructions
- Den Kürbis vorbereiten: Hokkaido waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen, in grobe Würfel (2-3 cm) schneiden.
- Das Gemüse anschwitzen: Öl im Topf erhitzen, Zwiebelwürfel glasig braten (2-3 Minuten), dann Knoblauch und geriebenen Ingwer zugeben und 1 Minute mitbraten.
- Den Kürbis andünsten: Kürbiswürfel zugeben und unter Rühren 3 Minuten anschmoren.
- Mit Flüssigkeit ablöschen: Gemüsebrühe und Kokosmilch angießen, Kurkuma, Chiliflocken und eine Prise Salz zugeben, umrühren.
- Die Suppe kochen lassen: Aufkochen, dann zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Die Suppe pürieren: Topf vom Herd nehmen, mit dem Pürierstab glatt pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
- Anrichten und servieren: In Schüsseln oder Tassen füllen, mit Kokosmilch/Sahne, Kürbiskernen und Koriander garnieren.
Notes
Der Ingwer sollte fein gerieben werden, damit er sich gleichmäßig verteilt. Die Kokosmilch vor dem Öffnen gut schütteln. Nicht zu viel Brühe verwenden, damit die Suppe schön cremig bleibt. Die Suppe kann im Voraus zubereitet werden und schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 280
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 18
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 25
- Fiber: 5
- Protein: 5
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