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Autumn Lawson

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Cremige Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung: Einfaches Rezept

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Ich stand da in ihrer Küche und konnte es kaum glauben. Meine Nachbarin Frau Schröder – eine zierliche Dame mit immer leicht mehligen Händen – hatte mich gebeten, kurz auf ihre Katze aufzupassen, während sie zum Bäcker ging. “Nur fünf Minuten”, sagte sie. Aber ich kam gar nicht mehr weg. Der Duft, der mir aus ihrer Küche entgegenschlug, war einfach unwiderstehlich. Es roch nach gerösteten Haselnüssen, nach Butter und nach etwas Süßem, das ich noch nicht identifizieren konnte. Sie stand da, völlig entspannt, und rollte kleine Kugeln aus einem Teig, der so weich aussah wie Knete. “Ach, das sind nur ein paar Plätzchen”, winkte sie ab, als ich fragte. “Nichts Besonderes.” Aber ich wusste sofort: Das war gelogen. Dieses Rezept war etwas ganz Besonderes. Ich musste einfach zusehen, wie sie arbeitete – wie sie die Kugeln formte, sie in Haselnussbrösel wälzte und dann mit einer kleinen Mulde versah. “Für die Nougatfüllung”, erklärte sie beiläufig. Und ich stand da, völlig verzaubert von dieser scheinbaren Selbstverständlichkeit. Vielleicht kennen Sie das ja: Wenn jemand etwas so macht, als wäre es das Einfachste von der Welt, aber Sie wissen tief in Ihrem Inneren, dass da jahrelange Erfahrung dahintersteckt. Genau so war das. Ich habe sie damals nicht nach dem Rezept gefragt – das wäre mir zu aufdringlich vorgekommen. Aber ich habe mir alles genau gemerkt. Und dann habe ich zu Hause so lange experimentiert, bis meine Cremige Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung genauso schmeckten wie damals in ihrer Küche. Ehrlich, ich habe es nie bereut. Dieses Rezept ist mein absoluter Favorit geworden, wenn ich einfach nur etwas Wärmendes, Nostalgisches brauche. An einem kalten Dezemberabend, wenn draußen der Schnee fällt und drinnen die Kerzen brennen – dann gibt es für mich nichts Besseres.

Warum Sie diese Plätzchen lieben werden

Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male gebacken. Für meine Familie, für Freunde, für Weihnachtsfeiern. Und jedes Mal bekomme ich die gleiche Reaktion: Ein tiefes Seufzen, gefolgt von der Frage, ob ich das Rezept verraten würde. Aber ich verrate es ja jetzt – Ihnen. Und hier ist, warum es sich lohnt, diese Plätzchen zu backen:

  • Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine komplizierten Techniken, keine stundenlange Kühlzeit. Perfekt für stressige Vorweihnachtstage.
  • Zutaten aus dem Vorratsschrank: Haselnüsse, Butter, Mehl, Zucker – das haben Sie bestimmt zu Hause. Sogar der Nougat ist in den meisten Supermärkten erhältlich.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Diese Plätzchen sind wie eine warme Decke für die Seele. Sie schmecken nach Kindheit, nach Omas Küche, nach dem Gefühl, geborgen zu sein.
  • Immer ein Erfolg: Ich habe sie noch nie erlebt, dass jemand nicht begeistert war. Selbst meine Schwester, die sonst keine Plätzchen mag, isst gleich drei auf einmal.
  • Unglaublich cremig: Die Kombination aus dem mürben Haselnussteig und der zarten Nougatfüllung ist einfach himmlisch. Man schmilzt regelrecht dahin.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Teig ist nicht zu süß, die Füllung nicht zu dominant. Und das Geheimnis? Ich röste die Haselnüsse vorher kurz an. Das bringt ein unvergleichliches Aroma, das den ganzen Raum erfüllt. Kein Vergleich zu den fertigen Plätzchen aus der Bäckerei. Versprochen.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Nougat. Ich verwende am liebsten einen hochwertigen Nougatblock, den ich selbst schmelze. Die fertige Nougatcreme aus dem Glas? Nein, die wird mir zu flüssig. Aber dazu später mehr. Fakt ist: Diese Plätzchen sind nicht nur gut, sie sind ein Erlebnis. Sie machen den Moment besonders. Und genau das brauchen wir doch manchmal, oder? Einen kleinen Lichtblick, eine süße Auszeit vom Alltag.

Welche Zutaten Sie brauchen

Die Liste ist kurz, aber fein. Jede Zutat spielt eine wichtige Rolle, um den perfekten Geschmack und die ideale Konsistenz zu erreichen. Ich habe lange experimentiert, bis ich wusste, welche Butter am besten ist und ob man die Nüsse wirklich selbst mahlen muss. Die Antwort? Ja, man muss. Aber es lohnt sich.

  • Haselnüsse (150 g, gemahlen): Ich mahle sie immer frisch. Dazu nehme ich ganze, ungeschälte Haselnüsse und röste sie kurz in der Pfanne an. Das bringt das Aroma so richtig zur Geltung. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht zu dunkel werden – sonst schmecken sie bitter. Ich kaufe meine Nüsse gerne auf dem Wochenmarkt, da sind sie oft frischer.
  • Weiche Butter (200 g): Die Butter muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig bröselig. Ich nehme immer ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen. Lassen Sie die Butter mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie in der Mikrowelle bei niedriger Stufe kurz erwärmen – aber Vorsicht, sie darf nicht schmelzen!
  • Puderzucker (80 g): Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Sie können auch selbst Puderzucker herstellen, indem Sie normalen Zucker in einem Mixer fein mahlen. Das funktioniert überraschend gut.
  • Mehl (250 g): Einfaches Weizenmehl Type 405 ist perfekt. Wer es etwas nussiger mag, kann 50 g durch Dinkelmehl ersetzen. Das gibt einen leicht herzhaften Unterton, der wunderbar mit den Haselnüssen harmoniert.
  • Eigelb (2 Stück): Nur das Eigelb, nicht das ganze Ei. Das Eiweiß würde den Teig zu fest machen. Die Eigelbe sorgen für eine schöne, mürbe Textur. Ich trenne die Eier immer, wenn sie kalt sind – das geht leichter.
  • Vanilleextrakt (1 TL): Echter Vanilleextrakt ist besser als Vanillezucker, weil er ein intensiveres Aroma hat. Aber Vanillezucker geht natürlich auch. Ich schwöre auf selbstgemachten Vanilleextrakt – einfach eine Vanilleschote in Wodka einlegen und ein paar Wochen ziehen lassen.
  • Nougat (200 g): Hier kommt es auf die Qualität an. Ich verwende einen Nougatblock aus dem Reformhaus oder gut sortierten Supermarkt. Der sollte mindestens 30 % Haselnussanteil haben. Die billigen Nougatherzen aus dem Discounter schmelzen oft zu sehr und werden dann zu flüssig. Den Nougat schmelze ich langsam im Wasserbad und lasse ihn dann etwas abkühlen, bevor ich die Plätzchen fülle.
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional): Ein Hauch Puderzucker auf den fertigen Plätzchen sieht nicht nur hübsch aus, sondern rundet den Geschmack ab. Aber Vorsicht: Nicht zu viel, sonst wird es zu süß.

Eine kleine Anmerkung zu den Haselnüssen: Wenn Sie keine Lust haben, sie selbst zu mahlen, können Sie auch fertig gemahlene Haselnüsse kaufen. Aber ehrlich, der Unterschied ist riesig. Die fertig gemahlenen sind oft alt und schmecken muffig. Nehmen Sie sich die fünf Minuten und mahlen Sie sie frisch – Sie werden es nicht bereuen.

Welche Küchengeräte Sie benötigen

Sie brauchen keine ausgefallene Ausstattung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Aber ein paar Tipps habe ich doch, denn ich habe schon so manches Mal improvisieren müssen.

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas ist ideal. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an, aber für diesen Teig ist das kein Problem.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Der Teig ist relativ fest, daher ist ein Handrührgerät mit Knethaken hilfreich. Sie können aber auch mit den Händen kneten – das dauert etwas länger, aber es funktioniert genauso gut.
  • Backblech mit Backpapier: Ein normales Backblech reicht. Achten Sie darauf, dass das Backpapier gut haftet, sonst verrutschen die Plätzchen.
  • Kleine Schüssel für das Wasserbad: Zum Schmelzen des Nougats. Ein Edelstahlschüsselchen, das über einen Topf mit köchelndem Wasser passt, ist ideal.
  • Teelöffel oder kleiner Kugelausstecher: Zum Portionieren des Teigs. Ein Kugelausstecher ist praktisch, aber ein Teelöffel tut es auch.
  • Kühlgitter: Zum Abkühlen der Plätzchen. Wenn Sie kein Gitter haben, legen Sie sie auf ein Küchenhandtuch – das funktioniert auch, aber sie werden nicht ganz so knusprig.

Ein Tipp von mir: Investieren Sie in ein gutes Backpapier. Die billigen Sorten kleben manchmal an den Plätzchen fest. Und wenn Sie wie ich oft backen, lohnt sich eine Silikonbackmatte. Die ist wiederverwendbar und die Plätzchen lösen sich super leicht.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Cremige Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung preparation steps

Jetzt wird es ernst. Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit garantiert alles gelingt. Lesen Sie sie am besten einmal ganz durch, bevor Sie loslegen. Das spart Zeit und Nerven. Versprochen.

  1. Haselnüsse rösten und mahlen (5 Minuten): Geben Sie die ganzen Haselnüsse in eine beschichtete Pfanne ohne Öl. Rösten Sie sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis sie duften und die Haut anfängt zu platzen. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Achtung: Sie dürfen nicht zu dunkel werden, sonst schmecken sie bitter. Lassen Sie sie auf einem Teller abkühlen. Dann reiben Sie sie mit einem sauberen Küchentuch ab, um die Haut zu entfernen. Das ist etwas mühsam, aber es lohnt sich, denn die Haut kann bitter schmecken. Mahlen Sie die Nüsse dann in einer Nussmühle oder einem leistungsstarken Mixer fein. Nicht zu lange mixen, sonst wird es Nussbutter.
  2. Teig zubereiten (10 Minuten): Geben Sie die weiche Butter und den Puderzucker in eine große Schüssel. Schlagen Sie beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Geben Sie dann die beiden Eigelbe und den Vanilleextrakt dazu und rühren Sie alles gut unter. In einer separaten Schüssel mischen Sie das Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen. Geben Sie die Mehl-Nuss-Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse und verrühren Sie alles zu einem glatten Teig. Der Teig wird anfangs etwas bröselig aussehen, aber nach kurzem Kneten sollte er sich zu einer Kugel formen lassen. Wenn er zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu.
  3. Teig kühlen (30 Minuten): Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit der Teig fest wird und sich besser verarbeiten lässt. Ich habe es einmal eilig gehabt und den Teig nur 10 Minuten gekühlt – das war ein Disaster. Die Plätzchen sind auseinandergelaufen und haben ihre Form verloren. Also: Geduld haben!
  4. Plätzchen formen (15 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und formen Sie mit den Händen kleine Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser. Legen Sie die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Drücken Sie mit dem Daumen oder einem Kochlöffelstiel eine kleine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Die Mulde sollte tief genug sein, um später den Nougat aufzunehmen, aber nicht so tief, dass der Teig reißt.
  5. Backen (12-15 Minuten): Backen Sie die Plätzchen auf der mittleren Schiene. Sie sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell sein. Lassen Sie die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter. Sie sind anfangs noch sehr weich, werden aber beim Abkühlen fester.
  6. Nougat schmelzen und füllen (10 Minuten): Während die Plätzchen abkühlen, bereiten Sie die Füllung vor. Hacken Sie den Nougatblock in kleine Stücke und geben Sie ihn in eine Schüssel. Stellen Sie die Schüssel über einen Topf mit köchelndem Wasser (das Wasser darf die Schüssel nicht berühren). Lassen Sie den Nougat unter gelegentlichem Rühren langsam schmelzen. Nehmen Sie die Schüssel vom Herd, sobald der Nougat flüssig ist. Lassen Sie ihn 2-3 Minuten abkühlen, damit er etwas dicker wird. Geben Sie dann mit einem Teelöffel etwas Nougat in jede Mulde der abgekühlten Plätzchen. Die Füllung sollte leicht über den Rand quellen, aber nicht herunterlaufen.
  7. Verzieren und genießen (5 Minuten): Lassen Sie die gefüllten Plätzchen vollständig auskühlen, damit der Nougat fest wird. Dann bestäuben Sie sie nach Belieben mit Puderzucker. Fertig!

Ein kleiner Tipp: Wenn Sie die Plätzchen nicht sofort essen, bewahren Sie sie in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch – falls sie so lange halten. Bei mir sind sie meistens nach drei Tagen weg.

Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen

Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht. Mal war der Teig zu trocken, mal die Füllung zu flüssig. Aber aus Fehlern wird man ja bekanntlich klüger. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert:

  • Der Teig bröselt?: Keine Panik. Das passiert oft, wenn die Butter noch nicht weich genug war. Geben Sie einfach einen Esslöffel Milch oder kaltes Wasser dazu und kneten Sie den Teig noch einmal kurz durch. Er sollte dann geschmeidig werden.
  • Die Plätzchen laufen auseinander?: Das liegt meistens daran, dass der Teig nicht lange genug gekühlt wurde. Oder dass die Butter zu warm war. Achten Sie darauf, dass die Butter wirklich nur weich, nicht aber geschmolzen ist. Und kühlen Sie den Teig mindestens 30 Minuten – besser 45 Minuten.
  • Der Nougat wird zu fest?: Wenn der Nougat beim Füllen schon wieder fest geworden ist, stellen Sie die Schüssel einfach noch einmal kurz über das warme Wasserbad. Aber Vorsicht: Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird er zu flüssig.
  • Die Mulde ist zu flach?: Drücken Sie die Mulde ruhig kräftig ein. Der Teig geht beim Backen etwas auf, daher sollte die Mulde anfangs tiefer sein, als Sie denken. Ein Kochlöffelstiel ist perfekt, um eine gleichmäßige Vertiefung zu formen.
  • Mehrere Bleche gleichzeitig backen?: Das ist möglich, aber tauschen Sie die Bleche nach der Hälfte der Backzeit. Sonst werden die unteren Plätzchen nicht gleichmäßig braun. Ich backe immer nur ein Blech auf einmal – das dauert zwar länger, aber das Ergebnis ist besser.

Und noch ein persönlicher Tipp: Hören Sie beim Backen Ihre Lieblingsmusik. Klingt kitschig, aber es entspannt und macht einfach mehr Spaß. Ich backe am liebsten zu Weihnachtsliedern – auch wenn es Juli ist. Das ist mein kleines Geheimnis.

Variationen & Abwandlungen

Ein Rezept lebt von seiner Vielseitigkeit. Dieses Grundrezept ist so flexibel, dass Sie es nach Herzenslust abwandeln können. Ich habe selbst schon einige Varianten ausprobiert. Hier sind meine liebsten:

  • Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und die Eigelbe durch 2 Esslöffel Apfelmus. Der Teig wird etwas weicher, aber mit etwas mehr Mehl (ca. 20 g) wird er fest genug. Für den Nougat gibt es mittlerweile vegane Alternativen auf dem Markt. Achten Sie auf die Zutatenliste.
  • Glutenfreie Variante: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich verwende gerne eine Mischung aus Reismehl und Buchweizenmehl (Verhältnis 2:1). Die Konsistenz wird etwas krümeliger, aber der Geschmack ist fantastisch. Geben Sie einen Teelöffel Guarkernmehl dazu, das bindet den Teig besser.
  • Schoko-Variante: Für alle Schokoholics: Geben Sie 2 Esslöffel Kakaopulver zum Teig. Das passt wunderbar zu den Haselnüssen. Die Füllung können Sie dann entweder mit Nougat oder mit einer dunklen Ganache machen. Himmlisch!
  • Weihnachtliche Variante: Fügen Sie dem Teig einen Teelöffel Lebkuchengewürz hinzu. Das gibt den Plätzchen eine festliche Note. Und bestreuen Sie sie vor dem Backen mit etwas Hagelzucker. Sieht aus wie Schnee und schmeckt herrlich knusprig.
  • Fruchtige Variante: Statt Nougat können Sie die Mulden auch mit Marmelade füllen. Himbeer- oder Aprikosenmarmelade passen besonders gut. Geben Sie die Marmelade vor dem Backen in die Mulden, nicht danach. So karamellisiert sie leicht und wird noch intensiver.

Ich persönlich liebe die vegane Variante, weil sie überraschend gut gelingt. Meine Schwester, die sich vegan ernährt, war begeistert. Und ich? Ich habe heimlich drei Stück gegessen, bevor ich ihr sagen konnte, dass sie vegan sind. Sie hat es nicht gemerkt.

Servieren & Aufbewahren

Diese Plätzchen schmecken am besten, wenn sie frisch sind. Aber auch nach ein paar Tagen sind sie noch ein Genuss. Hier ist, wie Sie sie am besten servieren und lagern.

  • Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Dann ist der Nougat schön weich und der Teig mürbe. Wenn Sie die Plätzchen aus dem Kühlschrank holen, lassen Sie sie 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
  • Präsentation: Auf einer hübschen Platte angerichtet, mit etwas Puderzucker bestäubt und vielleicht ein paar ganzen Haselnüssen dekoriert – das sieht einfach bezaubernd aus. Perfekt für den Kaffeetisch oder als Mitbringsel.
  • Passende Getränke: Ein heißer Kakao, ein Milchkaffee oder ein Glühwein passen wunderbar dazu. Aber auch ein Glas kalte Milch ist ein klassischer Begleiter. Ich persönlich liebe einen starken Espresso dazu – der Kontrast zwischen bitter und süß ist einfach perfekt.
  • Aufbewahrung: Bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch. Legen Sie ein Stück Apfel oder Brot mit in die Dose, das hält sie weich. Aber Vorsicht: Der Apfel darf die Plätzchen nicht berühren, sonst werden sie feucht.
  • Einfrieren: Sie können die ungefüllten Plätzchen problemlos einfrieren. Backen Sie sie, lassen Sie sie abkühlen und frieren Sie sie dann in einem Gefrierbeutel ein. So halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Servieren tauchen Sie sie auf und füllen sie dann mit frischem Nougat. Das schmeckt fast wie frisch gebacken.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn Sie die Plätzchen verschenken wollen, legen Sie sie in eine hübsche Dose und legen Sie ein Stück Backpapier zwischen die Lagen. So brechen sie nicht. Und vergessen Sie nicht, ein kleines Schild mit dem Namen und dem Datum beizulegen. Das kommt immer gut an.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Okay, Plätzchen sind jetzt nicht gerade der Inbegriff von gesunder Ernährung. Aber ab und zu darf man sich ja etwas gönnen. Und wenn schon, dann richtig. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 30 Stück):

  • Kalorien: ca. 120 kcal
  • Fett: ca. 8 g
  • Kohlenhydrate: ca. 10 g
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Die Haselnüsse sind übrigens echte Powerpakete. Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz sind. Und Vitamin E, das die Zellen schützt. Also: Genießen Sie ruhig zwei oder drei Stück – das ist durchaus vertretbar. Und der Nougat? Nun ja, er besteht hauptsächlich aus Zucker und Fett. Aber er macht glücklich. Und das ist doch auch etwas wert, oder?

Für Menschen mit Nussallergien sind diese Plätzchen leider nicht geeignet. Auch Gluten ist enthalten, daher nichts für Zöliakie-Betroffene. Aber für alle anderen: Greifen Sie zu! Ein Plätzchen am Tag ist kein Problem. Ich persönlich esse sie am liebsten als kleinen Snack am Nachmittag, wenn ich eine Pause brauche. Dann schmecken sie am besten.

Fazit – Warum Sie dieses Rezept unbedingt ausprobieren sollten

Ich könnte jetzt noch stundenlang von diesen Plätzchen schwärmen. Aber ich fasse es kurz: Sie sind einfach, sie sind lecker, und sie machen glücklich. Genau das, was wir in der hektischen Vorweihnachtszeit brauchen. Oder an einem regnerischen Sonntag. Oder einfach so, weil Sie es sich verdient haben.

Dieses Rezept ist für mich mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Erinnerung an eine gemütliche Küche, an den Duft von gerösteten Nüssen und an eine Nachbarin, die mir gezeigt hat, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Und jetzt gebe ich dieses Gefühl an Sie weiter. Probieren Sie es aus. Experimentieren Sie mit den Variationen. Machen Sie es zu Ihrem eigenen Rezept.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Cremige Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung geworden sind. Haben Sie eine der Variationen ausprobiert? Oder haben Sie eine ganz eigene Idee entwickelt? Teilen Sie es mit mir und der Community. Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Backen und genießen Sie jeden einzelnen Bissen. Sie haben es sich verdient.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut. Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und bewahren Sie ihn im Kühlschrank auf. Er hält sich dort 2-3 Tage. Lassen Sie ihn vor dem Verarbeiten etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er etwas weicher wird.

Mein Nougat ist beim Füllen zu flüssig. Was kann ich tun?

Das passiert, wenn der Nougat zu heiß ist. Lassen Sie ihn nach dem Schmelzen einfach 5-10 Minuten abkühlen, bis er eine streichfähige Konsistenz hat. Wenn er dann immer noch zu dünn ist, rühren Sie einen Esslöffel Puderzucker unter – das bindet die Flüssigkeit.

Kann ich statt Haselnüssen auch Mandeln verwenden?

Ja, das funktioniert auch. Mahlen Sie die Mandeln genauso fein wie die Haselnüsse. Der Geschmack wird etwas milder, aber immer noch sehr lecker. Ich würde dann aber empfehlen, die Mandeln vorher zu rösten, sonst schmecken sie etwas fade.

Die Plätzchen sind nach dem Backen zu hart. Was habe ich falsch gemacht?

Das kann zwei Gründe haben: Entweder der Teig wurde zu lange geknetet, oder die Backzeit war zu lang. Achten Sie darauf, den Teig nur so lange zu kneten, bis er sich gerade zusammenhält. Und nehmen Sie die Plätzchen aus dem Ofen, sobald die Ränder goldbraun sind – die Mitte darf noch hell sein.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Nougatfüllung backen?

Ja, natürlich. Dann sind es einfach leckere Haselnuss-Plätzchen. Sie schmecken auch pur wunderbar. Bestäuben Sie sie mit Puderzucker oder tunken Sie sie in geschmolzene Schokolade – das ist auch eine tolle Variante.

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Cremige Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung recipe

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Cremige Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung

Diese zarten Haselnuss-Plätzchen mit einer cremigen Nougatfüllung sind der perfekte Genuss für gemütliche Abende. Ein einfaches Rezept, das nach Kindheit und Omas Küche schmeckt.

  • Author: Linda
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 150 g Haselnüsse, gemahlen
  • 200 g weiche Butter, ungesalzen
  • 80 g Puderzucker
  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Nougat (mind. 30 % Haselnussanteil)
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)

Instructions

  1. Haselnüsse rösten und mahlen: Ganze Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 3-4 Minuten rösten, bis sie duften und die Haut platzt. Abkühlen lassen, Haut mit einem Küchentuch abreiben und Nüsse fein mahlen.
  2. Teig zubereiten: Weiche Butter und Puderzucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten schaumig schlagen. Eigelbe und Vanilleextrakt unterrühren. Mehl mit gemahlenen Haselnüssen mischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Masse geben, zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Teig kühlen: Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  4. Plätzchen formen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus dem Teig kleine Kugeln (ca. 2 cm Durchmesser) formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit dem Daumen oder einem Kochlöffelstiel eine Mulde in die Mitte jeder Kugel drücken.
  5. Backen: Plätzchen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kühlgitter heben.
  6. Nougat schmelzen und füllen: Nougatblock in kleine Stücke hacken und in einer Schüssel über einem Wasserbad langsam schmelzen. Vom Herd nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen. Mit einem Teelöffel etwas Nougat in jede Mulde der abgekühlten Plätzchen geben.
  7. Verzieren und genießen: Plätzchen vollständig auskühlen lassen, bis der Nougat fest ist. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Haselnüsse vor dem Mahlen kurz anrösten für intensiveres Aroma. Teig mindestens 30 Minuten kühlen, damit die Plätzchen nicht auseinanderlaufen. Nougat nicht zu heiß schmelzen, sonst wird die Füllung zu flüssig.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 5
  • Sodium: 50
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Haselnuss-Plätzchen, Nougatfüllung, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, mürbe Plätzchen

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